Senk-Spreiz-Plattfuss = Gelenkerkrankung?

Einst von Anhängern der Naturheilkunde gegründet, ist die Continentale Krankenversicherung heute ein modernes Versicherungs-Unternehmen mit einem umfassenden Leistungspaket in der PKV. Neben Kranken-Vollversicherungen für Selbstständige & Freiberufler bietet die Continentale verschiedene private Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte an.
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Plattfuss
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Senk-Spreiz-Plattfuss = Gelenkerkrankung?

Beitrag von Plattfuss » 03.03.2013, 21:19

Hallo,

Ich war gut ein Jahr bei der Continentalen KV. Nun haben die meinen Beitrag rückwirkend um knapp 60 EUR monatlich erhöht und auch direkt abgebucht, weil ich einen Senk-Spreiz-Plattfuss habe. Dieser wird hier als Gelenkerkrankung eingestuft.

Im Internet finde ich nichts darüber, dass das eine Gelenkerkrankung ist. - Ich war mir noch nicht einmal darüber im Klaren, dass das überhaupt eine Krankheit ist.

Können die überhaupt rückwirkend solch hohe Forderungen einfach abbuchen?

Natürlich habe ich die Versicherung sofort gekündigt und bin froh, dass das zu einem noch recht frühen Zeitpunkt passiert ist. Was wäre erst passiert, wenn ich wirklich krank geworden wäre?

LG Plattfuss

möglichstgesund
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Re: Senk-Spreiz-Plattfuss = Gelenkerkrankung?

Beitrag von möglichstgesund » 10.11.2013, 12:37

Hallo Plattfuß,

über so etwas denkt man naütrlich nicht nach, aber musstest du nicht vor der Aufnahme in die Krankenversicherung eine ärztliche Untersuchung über dich ergehen lassen oder gab es im Fragebogen nicht gezielte Fragen in diese Richtung? Die verischerung geht wohl davon aus, dass du etwas verschwiegen hast bei den Angaben. Trotzdem wäre es wohl der richtige Weg gewesen, dich erst einmal anzuschreiben und nachzufragen, ob es tatsächlich so ist und warum du diese Angabe nicht gemacht hast. Ein Senk-Spreiz-Plattfuß ist keine Krankheit, aber schon eine Deformierung des Skeletts im Bereich des Fußes. Deshalb kann das natürlich irgendwann einmal höhere Behandlungskosten oder eine Operation erforderlich machen. Letztendlich wirken sich solche Deformationen unter Umständen auf das gesamte Skelett aus mit Folgeschäden an den Knien, Hüften oder der Wirbelsäule. Insofern muss ein Krankenversicherer mit höheren Kosten rechnen. Wenn die Tarife so knapp kalkuliert sind, dass jedes Risiko ausgeschlossen werden muss, dann passiert so etwas.

BG

Möglichstgesund

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