Enttäuscht von der Continentale PKV

Einst von Anhängern der Naturheilkunde gegründet, ist die Continentale Krankenversicherung heute ein modernes Versicherungs-Unternehmen mit einem umfassenden Leistungspaket in der PKV. Neben Kranken-Vollversicherungen für Selbstständige & Freiberufler bietet die Continentale verschiedene private Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte an.
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Kurt
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Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von Kurt » 31.03.2012, 12:20

Mein Bruder ist enttäuscht von der Continentalen PKV. Dort lohnt sich die Versicherung nur, wenn man vorher noch nie was hatte, auch keine Zahnbehandlung. Er musste eine Krone reparieren lassen, musste dann aber erfahren, dass dieser Zahn von der Versicherung ausgeschlossen ist, eben wegen der Krone. Das ist absurd und würde bedeuten, dass man eine Zahnversicherung schon als Kleinkind vor der ersten Füllung abschließen muss.

MargotF
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von MargotF » 31.03.2012, 12:25

Ich finde auch, der Tarif der Continentalen wirkt auf den ersten Blick günstig. Ein Arbeitskollege ist seit ungefähr 30 Jahren bei der Continentalen versichert. War selten krank Außerdem hat er eine Krankengeldtageversicherung, die nach der ersten Krankheitswoche 50 Euro pro Tag zahlen soll. Jetzt ist der Fall eingetroffen, er ist länger krank und die Continentale ist in einen Papierkrieg mit ihm eingetreten. Attest reichte nicht, da musste noch ein weiteres Formular her, Zahlungen sind erstmal eingestellt.

folgen
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von folgen » 05.04.2012, 15:54

So etwas ist natürlich keine besonders gute Werbung für eine PKV. Da versteht man schon, warum die Vertreter der PKVs manchmal so ins Rudern kommen wenn sie deren Angebote rechtfertigen sollen.

brma1963
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von brma1963 » 29.05.2012, 10:01

Hallo,

meiner Frau ist es mit der Continentalen ganz ähnlich ergangen!
Meine Frau ist seit 9 Monaten bei der Continentale PKV versichert und bekommt auch den Heilpraktiker zu 100% bezahlt.
Jetzt war sie ein paar mal wegen Nackenverspannungen beim Heilpraktiker und hat jedes Mal nur ein Bruchteil erstattet bekommen.
Nach einer Nachfrage teilte man uns mit das 100% der Mindestsätze bezahlt werden. Da muss man seinen Heilpraktiker erstmal schulen damit er die richtigen Rechnungen stellt.
Nun hat die Continentale herausgefunden das meine Frau bereits vor Abschluss der Versicherung schon mal wegen Nackenverspannungen beim Heilpraktiker war und fordert nun 1500,-€ Risikoaufschlag nachträglich und 160,-€ monatlich mehr. Das ist ein Aufschlag von mehr als 50%!! Sie wollen das Geld dann demnächst vom Konto einziehen ....
Nach Nackenverspannungen, die jeder schon mal hat, war bei Abschluss der Versicherung nicht gefragt worden und meine Frau hielt so etwas für ein Bagatelle. Sie hätte ja auch alternativ zur Thai Massage gehen können.
Aus diesen beruflich bedingten Nackenverspannungen (meine Frau ist selber Heilpraktiker und massiert Füße) hat die Continentale nun eine Abenteuliche Diagnose mit Wirbelsäulenerkrankungen und chronischer Nervenentzündng gebastelt.
Sie wird sehen das sie so schnell wie möglich aus dieser Kasse rauskommt. Ich dachte immer die gesetztlichen Kassen wären schlechter aber so etwas habe ich bei der TK noch nicht erlebt.
Da gibt es keine Vertrauensbasis mehr!
Ich kann nur alle warnen eine private Krankenversicherung bei der Continentale abzuschließen. Die bezahlen immer nur das Minimum und ziehen dich dann nachher noch über den Tisch wenn man mal Leistungen in Anspruch nimnt.
Ich würde eine gesetzliche Kasse mit ggf. Zusatzversicherung für Heilpraktiker empfehlen, da kann einem so etwas nicht passieren.

Lieben Gruß
Bruno

Steff05
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von Steff05 » 13.08.2012, 21:15

Hallo Bruno,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Bei mir ist gerade quasi genau das selbe passiert. Ich bin auch nur wegen Nackenverspannungen bei meiner Heilpraktikerin... der Beitrag wurde mir beim Einreichen der ersten Rechnungen um mehr als 50% erhöht und der Risikozuschlag liegt in ähnlicher Höhe! Eine absolute Frechheit!!!!!!! Vorallem wurde mir eine Diagnose von einer Krankheit unterstellt, die ich gar nicht habe!!!! Und von der sie mir vorwerfen, dass ich sie im genannten Fragebogen nicht genannt habe. Wie auch???!!!
Ich hab erstmal sofort mein Konto gesperrt......traurig, aber wahr!!
Meine Frage an dich: wie ging die Geschichte aus? Was hast du gemacht? Habt ihr den Risikozuschlag nachträglich gezahlt?
Mit welchem Mitteln kann man die Versicherung schlagen? Ihrer Meinung nach bin ich rechtlich dazu verpflichtet...Ist das so?

Ich bin für jeden Tip dankbar!!!

Und für alle anderen: FINGER WEG von der Continentalen!!!!!!!!!!!!

Grüße
Steff

wokra
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von wokra » 26.11.2012, 08:17

Das ist ein ganz linkes Geschäftsmodell, das die Continentale da hat:
Sie nehmen Dich zu - zugegeben- günstigen Konditionen auf, schnell auf.
Du darfst die Beiträge auch sofort zahlen, aber:
Wenn Du eine Leistung abrufen willst, dann behaupten sie Du hast nicht alle Angaben vorschriftsmäßig gemacht und treten vom Vertrag zurück.
Die Beiträge hast Du bezahlt, Leistungen werden verweigert, der Vertrag wird rückwirkend außer Kraft gesetzt.
Auf Deiner ersten Artztrechnung bleibst Du sitzen. Keine Chance. Reine Abzocke.

borba
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Re: Enttäuscht von der Continentale PKV

Beitrag von borba » 28.12.2012, 11:19

Meine Enttäuschung ist riesengroß! Nie wieder Continentale!
Seit 16 Jahren zahle ich in eine Krankentagegeldversicherung ein und benötige unfallbedingt erstmals Hilfe.
Bei der Serviceline erkundigte ich mich, welche Schritte ich nun unternehmen muß und erhielt zur Auskunft:
Schicken sie uns nur die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, alles weitere erledigen wir für sie.
Habe ich getan und im Ergebnis erhielt ich einen Brief mit mehreren bürokratischen Formularen und
einer erneuten, jedoch firmeneigenen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die mein behandelnder Arzt
nochmals (natürlich zu meinen Kosten) ausfüllen soll und obendrein mit der Drohung, wenn ich diese Unterlagen nicht
umgehend und danach wöchentlich neu einreiche, würde die Continentale sowieso nicht leisten .
Mein Fazit nach dieser Frechheit: zu leisten hatte die Continentale offensichtlich ohnehin nicht vor.
Noch unseriöser geht es nun wirklich nicht. Ich werde jedenfalls der Continentalen sofort kündigen und mir
lieber zukünftig die Beiträge sparen, denn eine solche " Absicherung" brauche ich nun wirklich nicht.

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